Musik entdecken

Manchmal ist es echt unglaublich auf welche interessanten Wege man neue Musik und neue Künstler entdecken kann. Da mir letztens so etwas passiert ist möchte ich euch heute mal davon berichten. Da mich das normale Fernsehprogramm und insbesondere die endlosen Werbeblöcke schon seit langem nicht mehr interessieren habe ich irgendwann damit begonnen, mir mein eigenes Fernsehprogramm zusammen zu stellen. Dafür suche ich mir interessante Filme oder Serien und versuche diese aus dem Internet zu laden. So kann ich sie mir ganz in Ruhe dann anschauen, wenn es mir gefällt, ohne Werbung und mit der Möglichkeit, jederzeit zu unterbrechen und an einem anderen Tag weiterzuschauen.

Insbesondere amerikanische Serien haben es mir angetan und in den letzten Wochen habe ich mir die gesamten Staffeln von „True Blood“ angeschaut. Da mir „Six Feet Under“ sehr gut gefallen hat, wollte ich diese Serie unbedingt sehen, und auch wenn sie zwischendurch mal ein paar Schwächen hatte, habe ich mich im Großen und Ganzen recht gut amüsiert.

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Was ich jedoch nicht erwartet hatte war, dass ich plötzlich in einer der letzten Folgen ein Musikstück hören durfte, dass mich komplett aus dem Fernsehsessel gehauen hat. Im Abspann einer Folge erklang „Karma“ vom Duo Lady. Natürlich wusste ich nicht, um welchen Künstler es sich handelt. Ich war nur total überrascht, diesen fetten Sixties Mowtown Soul Sound zu hören, ohne eine Idee zu haben, von wem der Song war.

Gott sei Dank hat mir das Internet schnell die entsprechenden Informationen verschafft und mit etwas Mühe habe ich es geschafft, das gesamte Debüt Album dieser tollen Gruppe zu bekommen. Und was soll ich euch sagen, göttliche Musik die man einfach nicht verpassen sollte.

Die Arrangements klingen wie große Meisterwerke aus alten Zeiten, die Stimmen der beiden Ladies sind atemberaubend und dazu kommt noch ein sehr großer Abwechslungsreichtum bei der Zusammenstellung der Songs. Danke „True Blood“, Danke Fernsehen und Danke Internet für diese grandiose Entdeckung. Das Leben steckt voller Überraschungen… und toller Musik.

Category: Über Pandamusic

Die Panda Philosophie

Damit ihr besser versteht was wir bei Pandamusik machen und warum wir es machen werde ich heute mal ein bisschen über unsere Ursprünge und unsere Idee erzählen. Sicher beantwortet das viele Fragen und hilft auch dabei zu wissen, für wen Pandamusik interessant sein kann. Das ganze Pandaprojekt entstand eher zufällig als eine Folge von zahlreichen Treffen von Leuten mit einem ähnlichen Musikgeschmack. Da Soul nicht gerade Mainstream ist, ist es relativ einfach, sobald man die Szene gefunden hat, Gleichgesinnte zu treffen und automatisch beginnt man über Musik zu sprechen und Musik auszutauschen. So entwickelten sich richtig gute Freundschaften und auch das Wissen über Musik wurde immer größer und detailreicher. Eines Tages, bei einem dieser Treffen unter Freunden, kam dann die Idee auf, auch heute noch Soul produzieren zu können. Und zwar Soul wie wir ihn mögen, mit starken Bezügen zu den sechziger Jahren und weniger Disco und Funk als in den Siebzigern.

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Anschließend haben wir uns zusammengesetzt und eine erste Basisliste zusammengestellt mit all den Dingen, die wir für notwendig hielten um Soul zu produzieren. Zufällig habe ich die Liste aufbewahrt und sie zeigt hervorragend wie naiv wir damals waren. Aufgelistet waren:

  • Gute Soul Musiker
  • Ein Studio für Aufnahmen
  • Einen guten Produzenten
  • Ein Label um Aufnahmen zu Veröffentlichen
  • Einen anerkannten Vertrieb

Liest sich doch ganz einfach, oder? Womit wir jedoch nicht gerechnet haben waren die wirtschaftlichen Dinge des Geschäfts. Sowohl die Finanzierung einer Aufnahmesession als auch die Bewerbung eines fertigen Produkts benötigen ein nicht unbeträchtliches Budget. Zum Glück haben wir nicht nur hervorragende Künstler gefunden, für die es sich lohnt Investitionen einzugehen, sondern auch ein Studio, indem wir nicht nach Stunden abgerechnet werden. Das gibt uns Zeit Songs so zu produzieren, wie wir schon immer wollten.

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Die nächste echt große Hürde war der Zugang zur offiziellen Musikindustrie. Gespräche mit Musiklabels und Vertrieben stellten sich als ganz schön kompliziert heraus und man merkt deutlich, dass immer weniger Risiko eingegangen wird, wenn es darum geht, einen neuen Künstler zu produzieren. Am Ende haben wir stets den ersten Schritt gemacht und zum Glück sind die Produktionen von Pandamusik so gut, dass wir einige Entscheider in der Musikindustrie überzeugen konnten. Jetzt haben wir, nach jahrelanger harter Arbeit, alle Bausteine an ihrem Platz und schon bald werden die ersten Panda-Künstler veröffentlicht. Und dann beginnt der nächste Schritt in ein noch unbekanntes Abenteuer.

Soul ist Gefühl

Sicher hattet ihr – wenn ihr Soul Musik mögt – auch schon mal das Problem, dass es Leute gibt, die Soul als Schnulzenmusik abtun und einfach nicht verstehen, dass man diese Musikrichtung mag. Es gibt halt Menschen, die zusammenzucken wenn in einem Lied Wörter wie „love“, „heart“ oder „feeling“ auftauchen. Und gleichzeitig öffnen diese Konten auf Kontaktseiten wie dating sider, da es ihnen schwerfällt, Frauen kennenzulernen. Seltsam, aber ich hatte dieses Problem bislang nicht und wenn ich mich auf den Soul Parties umschaue, sehe ich meistens

  • eine gute Mischung aus Männern UND Frauen
  • gutgelaunte Menschen
  • viel Tanz
  • viel Lächeln
  • und viele Leute, die miteinander sprechen.
Soul ist Gefühl

Soul ist Gefühl

Im Gegensatz zu Diskotheken und Electro-Clubs, in denen es scheinbar nur darum geht sich selbst zu produzieren und die Musik einfach nur einen sehr lauten Beat dazu liefert, ist es in Soul-Clubs immer gemütlich und man findet Ecken, in denen es möglich ist mit anderen zu sprechen. Soul ist halt viel mehr als nur Musik, es ist ein Lebensgefühl, eine Einstellung und ein überaus selbstbewusstes Selbstverständnis. Das führt dazu, das man gerade gefühlvolle Songs einem eine bestimmte Message vermitteln und Aussagen wie „Ain’t no mountainhigh enough – to keep me from you“ oft lauthals mitgesungen werden. Wer sich schämt verpasst das Beste vom leben. Lebt den Soul – es lohnt sich!

Was ist Pandamusik

Heute möchte ich euch einmal einen kleinen Einblick hinter die Kulissen von Pandamusik bieten. Damit ihr wisst, was wir so machen und mit wem ihr es hier zu tun habt. Ich heiße Patrick und bin aufgrund von einer sehr seltenen Krankheit schon ganz früh pensioniert worden. Und da ich vom Vater Staat eine nette Rente bekomme habe ich jetzt Zeit, mich den Dingen zu widmen, die mich wirklich interessieren. Ein Thema, das mir schon immer gefallen hat, ist die Musik, insbesondere Soul der sechziger und siebziger Jahre. Gemeinsam mit ein paar Freunden haben wir lange darüber gesprochen, Soul Musik zu fördern und zu produzieren und zum Glück haben wir ein Studio gefunden, dass wir für unsere Zwecke nutzen können, ohne dabei zuviel zu bezahlen. Der nächste Schritt war es dann, Künstler zu finden, die unserem Musikgeschmack entsprachen und die entsprechend gut waren, um mit ihnen Demos und Songs zu produzieren. Wir sind dafür durch viele Clubs der Nation gezogen und haben auf YouTube Videos von hoffnungsvollen Nachwuchsmusikern angeschaut. Es war gar nicht so einfach, Musiker zu finden, die in unser Konzept passen und auch unseren Qualitätsvorstellungen entsprechen, aber mittlerweile haben wir die ersten Künstler unter Vertrag und sind dabei ihre Songs aufzunehmen.

aufnahmegeräte

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Um das Studioequipment zu verbessern sind wir auch stets auf der Suche nach gutem, nicht zu teurem technischem Material. Seiten wie Rabatkode zalando helfen Geld zu sparen, ich wünschte es würde etwas Vergleichbares für Aufnahmegeräte und Effekte geben. Über lokale Kleinanzeigen und einschlägige Musikmagazine haben wir die ersten Kontakte gemacht. Je mehr man sich umhört und Leute kennen lernt, umso einfacher ist es gute Angebote zu finden und auch auf Musiker aufmerksam gemacht zu werden. Musik ist eine Szene, die noch sehr gut funktioniert. Die ersten Künstler, die demnächst auf Pandamusik erschienen sind

  • Smokey Peters
  • Will Humphrey
  • Die Aces und
  • John DeMoire

Achtet auf Neuigkeiten hier auf der Webseite oder, hoffentlich, auch bald im Radio. Wir sind übrigens stets daran interessiert gute Musiker kennen zu lernen. Wenn also jemand einen Tipp hat, meldet euch.

Category: Über Pandamusic

Northern Soul – ein toller Film

Zufällig bin ich letzte Woche über einen fantastischen Film gestolpert mit dem vielversprechenden Titel „Northern Soul“. Wer sich ein bisschen im Soulgeschäft auskennt weiß, dass Northern Soul eine Bewegung in England bezeichnet, die auch als Rare Soul bekannt ist. Ende der 60er Jahre begannen einige Soulbegeisterte DJs in Nordengland sich von den bekannten Songs und Künstler abzuwenden und neue, unbekannte Soullabels und Künstler aus den USA zu suchen. Diese raren Singles wurden in den Clubnächten gespielt und es entwickelte sich eine sehr lebhafte und bis heute existierende Subkultur rund um den Northern Soul. Die sogenannten Allnighters waren Parties, die ganze Tage und Nächte dauerten und in denen nur ganz seltene Soulplatten gespielt wurden. Regelmäßig machten sich die Top DJs der Szene auf den Weg in die USA um noch seltenere Platten und Musiker aufzutreiben. Auch heute noch gibt es in fast allen Teilen Englands Northern Soul Parties zu denen viele Menschen strömen.

Northernsoul

Northernsoul

Im Film Northern Soul wird die Geschichte eines Jugendlichen beschrieben, der Anfang der 70er Jahre in Lancashire den Northern Soul für sich entdeckt. Die unbekannten Schauspieler Josh Whitehouse und Elliot James Langridge haben unter der Regie von Elaine Constantine eine brillante Leistung abgelegt und der Film schafft es, die Atmosphäre und das Lebensgefühl der frühen siebziger Jahre bestens einzufangen. Ein großer Respekt gilt auch denen, die die Klamotten für den Film besorgt haben, denn man sieht hier eine Mode die absolut zur damaligen Zeit passt und heute nur sehr schwierig zu finden ist. Manchmal hat man Glück und findet passende Klamotten auf Rabattwebseiten wie Zalando.

Aber zurück zum Film und zum Northern Soul. Im Film sieht man hervorragend, wie sehr ganz unterschiedliche Elemente Teil einer Szene ausmachen. Beim Northern Soul ist es nicht nur die Musik, sondern auch die Art zu tanzen, die Art sich anzuziehen und die Art sich zu bewegen verändert sich, je mehr der Hauptdarsteller in die Szene eintaucht. Die Träume, durch das Finden richtig seltener Singles zum Star der Szene zu werden, oder eine Kopie einer legendäre Platten zu ergattern zeigen auch, wie absurd die Sammelleidenschaft der Northern Soul Anhänger wurde. Zu den Stars des Northern Soul gehören unter anderem:

Chris Clark
The Exiters
Tommy Hunt
The Manhattans
Edwin Starr
Major Lance

Ich kann euch den Film auf alle Fälle empfehlen, selten bekommt man eine Musikszene in 90 Minuten so unterhaltsam präsentiert.

Category: Unsere Künstler

Soulparties

Soulparties

Soulparties

Bei einem meiner Urlaube in den USA habe ich in einem Plattenladen ein Poster gesehen auf dem stand: „Soul, if I have to explain it, you won’t understand“. Kaum ein Satz in Bezug auf Soulmusik ist mir derart ins Gedächtnis gebrannt und hat so viel Wahrheit in sich. Es gibt Dinge, die müssen und sollten nicht erklärt werden. Und wenn man tatsächlich auf Leute stößt, die Soul nicht verstehen, wird man dies auch mit Worten nicht ändern können. Zu meiner Studentenzeit habe ich mit einem meiner besten Freunde über Jahre in einer WG gewohnt und egal welches Soulschätzchen ich auf dem Plattenteller hatte, immer, aber wirklich immer, fing er an zu quengeln das wäre Mädchenmusik, viel zu schwülstig, ich solle es abstellen und so weiter und so fort. Irgendwann habe ich mir schließlich ein Poster mit dem oben genannten Spruch angefertigt und meinen Kumpel mit Fingerzeig aufs Poster zum Schweigen verdammt.

Auch heute gibt es zum Glück noch Discos, in denen regelmäßig Soulnächte angeboten werden und das ist ein weiterer Beweis dafür, dass gute Musik niemals aussterben wird. Natürlich geht man auf diese Parties nicht mit seinen modernsten Klamotten sondern versucht, sich dem Anlass und der Soulära gemäß anzuziehen. Manchmal habe ich Schwierigkeiten, entsprechende Klamotten zu finden, aber zum Glück hilft da das Internet. Auf den Seiten Rabattkode Zalando & Rabattkode Nelly findet man oft passende Sachen zu guten Preisen. Und dann kann man auch stilvoll zur Party erscheinen.

I am a Soul Man

Das ist der Satz, der mir spontan einfällt, wenn ich an Soul denke. I am a Soul Man ist ein Song aus dem Film The Blues Brothers, den ich im Kino gesehen habe und den ich aufgrund seiner Handlung und Besetzung mit James Belushi und Dan Aykroyd für großartig halte.
Seinen Ursprung hat der Soul oder die Soulmusik meiner Meinung nach durch die ursprüngliche Jazzsängerin Ella Fitzgerald. Dann stießen die sogenannten Big Bands dazu wie beispielsweise:

Duke Ellington
Count Basie
The Platters
The Coasters

Durch den Einfluss anderer Musikgenres wie Gospel, Swing, Blues und Bebop entwickelte sich die Soulmusik in den Sechziger Jahren zur schwarzen Popmusik und Soul war die Tanzmusik der afroamerikanischen Bevölkerung in den großen Städten wie New York oder New Orleans. Ebenso war sie auch ein Synonym für den Kampf in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King. Der Soul erreichte jetzt seine Blütezeit und war meiner Meinung nach auch ein Teil, der die Abschaffung der Rassentrennungsgesetze in den U.S.A. mitbewirkte. Schlüsselsongs sind zum Beispiel Respect von Aretha Franklin und Say It Loud – I´m Black And I´m Proud von James Brown.

I am a Soul Man

I am a Soul Man

Vor wenigen Wochen ist der ehemalige berühmte Frontmann der Band Hot Chocolate, Errol Brown, verstorben. Spannende Einblicke in die Soulmusik gibt es bei: hot-chocolate.cc

Ihre Hits wie You Sexy Thing und It started With A Kiss waren – und sind bis heute – echte Ohrwürmer für Verliebte auf der ganzen Welt.